GND: Erdungsdraht
BAT+: Batteriespannungsüberwachungsanschluss; der Batteriespannungspegel ist an den Batteriespannungsüberwachungsanschluss der Flugsteuerung anzuschließen.
10V: 10-V-Netzteil-Ausgangsanschluss.
ESC4–ESC1: Eingangsport für das Gaspedalsignal.
Port M1 ist für ESC M1, M2 ist für ESC M2. M3 ist für ESC M3 und M4 ist für ESCM4,
STROM: Der Stromüberwachungsanschluss mit einer Empfindlichkeit von 15,2 mV/A ist an den Stromüberwachungsanschluss der Flugsteuerung anzuschließen. TELEMETRIE: Datenübertragungsanschluss.
Anpassbare Parameter
1. Anlaufleistung
Die Anlaufleistung bezeichnet die im Anlaufzeitpunkt zulässige maximale Leistung, die einen relativen Wert zwischen 0,031 und 1,5 annehmen kann. Die tatsächliche Leistung hängt vom eingestellten Gaspedalwert ab, wobei der Mindestwert jedoch nicht unter ein Viertel der maximalen Leistung sinken darf. Darüber hinaus beeinflusst die Anlaufleistung, die die Leistung beim Wechsel der Drehrichtung begrenzt, auch die bidirektionale Regelung im Niedertourenbetrieb. Die über die Parameter für die Anlaufleistung einstellbare maximale Leistung wird zur Erfassung der Gegenelektromotorkraft (BEMF) begrenzt. Im Niedertourenbetrieb (seit Version 16.1) gilt: Eine niedrige Anlaufleistung führt zu einer niedrigen maximalen Leistung.
2. Motorverstellung
Es gibt die Einstellungen niedrig, mittel-niedrig, mittel, mittel-hoch und hoch, entsprechend 0°, 7,5°, 15°, 22,5° und 30°. In der Regel deckt die mittlere Verstellung die meisten Anforderungen ab.
Bei Motorvibrationen sollten Sie die Motorverstellung anpassen. Bei Induktionsmotoren mit hoher Induktivität dauert die Entmagnetisierung beim Richtungswechsel länger, was bei schneller Gaszunahme zu einem Stillstand des Motors oder zu Vibrationen führt. Dieses Phänomen tritt insbesondere bei niedrigen Drehzahlen auf.
Eine höhere Verstellung verlängert die Zeit zur Entmagnetisierung und trägt somit dazu bei, das genannte Problem zu verbessern.
3.Demag.Ausgleich
Die Demagnetisierungskompensation dient dazu, ein Stillstand des Motors infolge einer lang anhaltenden Entmagnetisierung der Wicklungen zu vermeiden. Eine hohe Zeitsteuerung unterstützt dies zwar, senkt jedoch den Wirkungsgrad. Sie erkennt das Auftreten einer Entmagnetisierung und führt die entsprechende Kompensation durch. Steht die Motorzeitsteuerung nicht zur Verfügung, wechselt die Drehrichtung abhängig von der geschätzten Zeitsteuerung. Die Antriebsleistung wird vor jedem weiteren Richtungswechsel abgeschaltet. Der Grad der Demagnetisierungskompensation wird berechnet; je stärker die Kompensation ausgeprägt ist, desto mehr Leistung wird abgeschaltet. Ist die Demagnetisierungskompensation deaktiviert, erfolgt keine Leistungsabschaltung. Technisch gesehen bietet ein höherer Wert für die Demagnetisierungskompensation einen besseren Schutz. Wird der Kompensationsparameter jedoch zu hoch eingestellt, nimmt die maximale Leistung leicht ab.
4. Die Drehrichtung des Motors kann normal, umgekehrt, bidirektional sowie bidirektional mit umgekehrter Drehrichtung eingestellt werden. Im bidirektionalen Modus steht die Mittelstellung des Gashebels für den Leerlauf. Bei einer Gashebelstellung oberhalb der Mitte drehen sich die Motoren normal; liegt der Hebel darunter, laufen die Motoren in umgekehrter Richtung. Im bidirektionalen Modus wird die RC‑Parameterkonfiguration außer Kraft gesetzt.
5. Pieptonstärke
Die Signalstärke kann gemäß den Betriebsvorschriften eingestellt werden.
6. Leuchtfeuerstärke
ESCs geben Leuchtfeuersignale aus, sobald das Gaspedalsignal für eine gewisse Zeit auf null bleibt. Bitte beachten Sie, dass eine hohe Leuchtfeuerstärke ESCs und Motoren erwärmt.
7. Leuchtfeuerverzögerung
Diese Einstellung legt die zeitliche Verzögerung vor dem Auslösen der Baken‑Pieptöne fest.